Als offene Jugendgruppe starteten die Junior-Forscher/innen im Frühjahr 2017. Das Ziel war es, interessierten Jugendlichen eine Möglichkeit zu geben, sich eingehend mit den beiden Museen in ihrer Region und der »Geschichte vor der Haustür« im Rahmen eines partizipativen Projektes
zu beschäftigen.

Die Heuneburg als keltischer Fürstensitz, aber auch die Region rundherum liegen voller archäologischer Highlights und Geheimnisse, die für die dort Lebenden oftmals ihren Reiz verloren haben. Das wollten wir ändern. In zweiwöchigen Treffen begaben sich die Jugendlichen auf die Suche nach
archäologischen Erkenntnissen. Dabei wurde viel Praktisches ausprobiert und die Sinne geschärft, denn echte Forscher und Forscherinnen benötigen eine gesunde Portion Neugier und eine gute Beobachtungsgabe.

Mit der Hilfe vieler fachkundigen Museumsmitarbeiter/innen wurden alle (?) Geheimnisse der Museen gelüftet, hinter die Kulissen in die Werkstätten geschaut und alle museumspädagogischen Projekte auf ihren Spaßfaktor getestet. Dass sich dabei vielseitiges Wissen festgesetzt hat, zeigt sich in den immer fachlicheren Diskussionen, die bei neuen Fragestellungen auftauchen.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Umsetzung einer selbstgewählten Aktion der Gruppe. Zur Auswahl standen sowohl digitale Produkte, etwa ein Kurzfilm oder eine Hörsequenz, als auch verschiedene Vermittlungsangebote. Der Fantasie und den Wünschen wurden keine Grenzen gesetzt, doch schnell war sich die Gruppe einig: Wir machen eine Führung! So ergibt sich eine neue Aufgabenstellung, die die vier verbleibenden Jung-Forscherinnen nun motiviert angehen.

Statt bisherigem (Kennen-)Lernen stürzen sie sich nun in die Erarbeitungsphase, planen ihre Führung im Keltenmuseum Hundersingen und wählen gewissenhaft ihre Themen und Objekte aus.