Kultureinrichtungen auf der Alb mit Mitteln von Bund, Land und EU stärken – jetzt bewerben!

Ein Kunstfestival im Niemandsland, ein Friseursalon in der Künstlergarderobe und ein Video-Spaziergang durch eine nur scheinbar unattraktive Gemeinde. Die Projekte, die bisher im Rahmen der »Lernenden Kulturregion« realisiert werden, sind alle etwas schräg – und gerade deshalb so spannend. Ab sofort sind weitere Kultureinrichtungen der Schwäbischen Alb eingeladen, ihre Projektideen einzubringen und mit Mitteln von Bund, Land und EU umzusetzen. Informationen und Unterlagen zur Antragstellung sind hier erhältlich.

Bewerben können sich Kultureinrichtungen, die sich weiterentwickeln, neue Ideen ausprobieren und ihre Arbeitsweisen um unkonventionelle Formate und Kooperationen erweitern wollen. Das können partizipative Ausstellungen für Schulklassen, Poetry Slams in einem verlassenen Dorfladen, professionell geleitete Theaterproduktionen mit dem örtlichen Musikverein oder Kunstfestivals, bei der die ganze Gemeinde Kopf steht, sein. Bewerben können sich alle Kultureinrichtungen, die sich für die Menschen vor Ort öffnen und mit dem Blick auf die Zukunft verändern wollen, beispielsweise Theater, Museen und Konzerthäuser, aber auch Bibliotheken, Volkshochschulen und andere kulturelle Einrichtungen, die nicht rein ehrenamtlich geleitet werden. Weitere Voraussetzung ist, dass das beantragte Vorhaben innerhalb der Modellregion Schwäbische Alb realisiert wird. Informationen und Unterlagen zur Antragstellung sind hier oder bei der Projektleitung unter Tel. 07361 503-1247 erhältlich.

Konkrete Beispiele zur Umsetzung solcher Projektideen zeigen die Kultureinrichtungen, die bereits in der »Lernenden Kulturregion« arbeiten: das Landestheater Tübingen und das Theater Lindenhof in Melchingen, die Opernfestspiele Heidenheim, das Federseemuseum Bad Buchau sowie die inter!m – Kulturhandlungen in Münsingen. Schauen Sie sich in unseren Kulturwerkstätten um!